Vergütungsbericht

Die Gesamtvergütung und Struktur des Vergütungssystems der Vorstandsmitglieder legt der Aufsichtsrat fest und überprüft regelmäßig deren Angemessenheit. Im Rahmen der Beschlussfassung des Aufsichtsrats ist der Präsidialausschuss zuständig für den Abschluss und Inhalt von Dienstverträgen mit Vorstandsmitgliedern. Die Vorstandsvergütung orientiert sich an der Größe, der Branche und der Ausrichtung des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage, den Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie an der Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung bei vergleichbaren Unternehmen. Die Vergütung ist so bemessen, dass sie im internationalen und nationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist und damit einen Anreiz für eine engagierte und erfolgreiche Arbeit bietet.

Die Vergütung des Vorstands ist leistungsorientiert; sie setzt sich aus erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten sowie aus Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter zusammen. Erfolgsunabhängige Komponenten sind das Fixum (Grundgehalt) und Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Nebenleistungen bestehen vor allem aus Firmenwagennutzung und Zuschüssen zu Versicherungen.

Als erfolgsbezogene Vergütungskomponenten stehen dem Vorstand der Jahresbonus und eine aktienbasierte Vergütungskomponente, die mit einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage ausgestaltet werden kann, zu.

Der Jahresbonus wird durch den Aufsichtsrat auf der Grundlage der Geschäftsentwicklung des Unternehmens nach pflichtgemäßem Ermessen festgelegt. Die Höhe richtet sich nach dem Grad, in dem vorab festgelegte Zielwerte erreicht oder überschritten werden.

Im Hinblick auf die aktienbasierte Vergütungskomponente wurde von der ordentlichen Hauptversammlung 2008 ein Performance Share Program beschlossen, durch das Mitgliedern des Vorstands neben anderen Führungskräften Bezugsrechte auf Aktien gewährt werden kann. Bezugsrechte unter dem Performance Share Program wurden bisher jedoch nicht gewährt, die aktienbasierte Vergütungskomponente wurde nicht umgesetzt.

Den Vorstandsmitgliedern sind keine Leistungen für den Fall der vorzeitigen oder regulären Beendigung ihrer Tätigkeiten zugesagt worden. Zwischen einem Vorstandsmitglied und zwei Aktionären besteht eine Vergütungsvereinbarung für den Fall, dass die entsprechenden Aktionäre ihren Aktienbestand ganz oder teilweise veräußern.

Für die Vergütung der Vorstände sind folgende kurzfristig fällige Aufwendungen entstanden:

2009 Fixe Vergütung Nebenleistungen Variable Vergütung Summe
  TEUR TEUR TEUR TEUR
Michael Zahn 300 12 250 562
Helmut Ullrich 300 15 150 465
  600 27 400 1.027

Pensionsrückstellungen für aktive bzw. ausgeschiedene Vorstände oder Aufsichtsräte der Deutsche Wohnen AG bestehen nicht. Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine Kredite an Vorstandsmitglieder der Deutsche Wohnen AG gewährt.