Sechs Sitzungen des Aufsichtsrats mit wichtigen Entscheidungen

Im Geschäftsjahr 2009 hielt der Aufsichtsrat sechs Aufsichtsratssitzungen ab und fasste zudem einige Beschlüsse außerhalb von Sitzungen. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben an mehr als der Hälfte der Sitzungen im Berichtsjahr teilgenommen. In dringlichen Fällen beschloss der Aufsichtsrat darüber hinaus, in Abstimmung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, im schriftlichen Verfahren.

Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats bildeten im Berichtsjahr die Bezugsrechtskapitalerhöhung, die Fortsetzung und der Abschluss der Restrukturierung der Gruppe, die Geschäftsplanung sowie die Umsetzung der Migration der IT-Systeme. Regelmäßige Beratungsgegenstände waren darüber hinaus die Geschäftsentwicklung im Vermietungs- und Verkaufsbereich, Veräußerungsprojekte sowie die Finanz- und Liquiditätslage des Konzerns.

In der ordentlichen Sitzung am 31. März 2009 hat sich der Aufsichtsrat schwerpunktmäßig mit den Berichten aus den Aufsichtsratsausschüssen, der Entwicklung des Geschäftsjahres 2008, dem Jahresabschluss 2008, der Vorbereitung der ordentlichen Hauptversammlung 2009 und der Migration der IT-Systeme befasst. Das Gremium diskutierte außerdem den Stand der Rechtsbehelfsverfahren gegen die durch das Jahressteuergesetz 2008 eingeführte EK 02-Zwangsbesteuerung. Vertreter des Abschlussprüfers der Gesellschaft waren für die Beratungen zum Jahresabschluss 2008 anwesend und erläuterten Positionen und Ansätze in den Jahresabschlüssen der Gesellschaft und des Konzerns.

In der ersten außerordentlichen Sitzung am 28. April 2009 wurde die Verbesserung der Kapitalstruktur und dabei im Besonderen die operative Cashflow- und Vermietungsentwicklung angesichts der aktuellen Portfoliostruktur erörtert. Auch über eine mögliche Aufstockung des genehmigten Kapitals durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung 2009 wurde diskutiert. Der Aufsichtsrat stimmte der der ordentlichen Hauptversammlung 2009 vorzulegenden Tagesordnung in der Sitzung zu.

Die zweite ordentliche Sitzung fand am 16. Juni 2009 vor und nach der ordentlichen Hauptversammlung statt. Wir berieten hier vor allem über die Beschlussempfehlung an die Hauptversammlung über die Änderung des genehmigten Kapitals und allgemein über die ordentliche Hauptversammlung 2009 sowie über die neu gefassten Geschäftsordnungen für Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Stärkung des Eigenkapitals für Investitionsmaßnahmen wie etwa die Durchführung einer Bezugsrechtskapitalerhöhung in der zweiten Jahreshälfte 2009 diskutiert.

In der zweiten außerordentlichen Sitzung am 23. Juni 2009 berieten wir darauf aufbauend konkret über die Durchführung einer Bezugsrechtskapitalerhöhung und mögliche Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang. Wir beschlossen im Umlaufverfahren am 24./25. Juni 2009, einer außerordentlichen Hauptversammlung die Beschlussfassung über eine Bezugsrechtskapitalerhöhung vorzuschlagen.

In der dritten ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 15. September 2009 wurde der Stand der Vorbereitung und Durchführung der Bezugsrechtskapitalerhöhung, insbesondere bezüglich des Pricings, ausführlich diskutiert. Der Vorstand berichtete darüber hinaus über die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres. In einer telefonischen Beschlussfassung am 21. September 2009 hat der Aufsichtsrat der Festlegung des Bezugspreises für die Bezugsrechtskapitalerhöhung auf EUR 4,50 pro Aktie zugestimmt.

In der vierten ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 10. Dezember 2009 berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat ausführlich über die Geschäftsentwicklung 2009, legte dem Aufsichtsrat den Wirtschaftsplan 2010 vor und erläuterte diesen. Der Aufsichtsrat erörterte beides intensiv. Darüber hinaus wurden wir über den aktuellen Stand der Prüfungen rund um die Verpflichtungen gegenüber der DB Immobilienfonds 14 Rhein-Pfalz Wohnen GmbH & Co. KG informiert. Der Aufsichtsrat erörterte den Zustand der Compliance im Konzern anhand des vom Vorstand vorgelegten Entwurfs der Entsprechenserklärung. Die Abgabe der Entsprechenserklärung in ihrer veröffentlichten Form wurde im Umlaufverfahren beschlossen.