Entsprechenserklärung

Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen AG haben sich mit der Erfüllung der Standards des Deutschen Corporate Governance Kodex sorgfältig befasst. Auf Basis dieser Gespräche wurde im März 2010 die nachfolgende Entsprechenserklärung nach § 161 Abs. 1 des Aktiengesetzes beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen AG erklären gemäß § 161 Abs. 1 des Aktiengesetzes:

„Seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom Juni 2009 hat die Deutsche Wohnen AG den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (unter Berücksichtigung des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 18. Juni 2009) mit folgenden Ausnahmen entsprochen:

  • Für die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates bestand eine Directors & Officers Gruppenversicherung ohne Selbstbehalt fort (Kodex Ziffer 3.8 Sätze 4 und 5). Die laufenden Vorstandsanstellungsverträge sahen eine Directors & Officers Versicherung ohne Selbstbehalt vor. Im Hinblick auf die Versicherung von Aufsichtsratsmitgliedern könnten die mit einem Selbstbehalt verbundenen Haftungsrisiken nach Einschätzung der Gesellschaft das Ziel der Deutsche Wohnen AG beeinträchtigen, besonders geeignete Persönlichkeiten für den Aufsichtsrat zu gewinnen, da international ein Selbstbehalt weithin unüblich ist.
  • Die Satzung legt für die Mitglieder des Aufsichtsrats nur eine feste, keine erfolgsorientierte Vergütung fest. Bei der Vergütung werden die Mitgliedschaft und der Vorsitz in Ausschüssen des Aufsichtsrates nicht berücksichtigt. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist nicht individualisiert im Corporate Governance Bericht angegeben (Kodex Ziffer 5.4.6 Sätze 3, 4 und 6). Die Deutsche Wohnen AG hält eine feste Aufsichtsratsvergütung im Hinblick auf die überwachende Funktion des Aufsichtsrats für vorzugswürdig, um die erforderliche unabhängige Kontrollfunktion des Aufsichtsrats zu gewährleisten. Der Empfehlung des Deutsche Corporate Governance Kodex, bei der Aufsichtsratsvergütung den Vorsitz und die Mitgliedschaft in Ausschüssen des Aufsichtsrats zu berücksichtigen, wird nicht gefolgt, da die Übernahme dieser Aufgaben mit der bestehenden Vergütung nach Ansicht der Gesellschaft ausreichend abgegolten ist. Schließlich verzichtete die Gesellschaft darauf, die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder individualisiert im Corporate Governance Bericht anzugeben, da sich aufgrund der transparenten Satzungsregelung aus einer individualisierten Angabe kein zusätzlicher Erkenntnisgewinn ergäbe.
  • Der Konzernabschluss und die Zwischenberichte waren innerhalb der gesetzlich geregelten Fristen öffentlich zugänglich und nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende bzw. nicht binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums (Kodex Ziffer 7.1.2 Satz 4). Aufgrund der erforderlichen zeitlichen Abläufe für eine sorgfältige Erstellung von Abschlüssen und Unternehmensberichten sind frühere Veröffentlichungstermine nicht möglich.

Die Deutsche Wohnen AG wird den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (in der Fassung vom 18. Juni 2009) zukünftig mit folgenden Ausnahmen entsprechen:

  • Für die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates besteht derzeit eine laufende Directors & Officers Gruppenversicherung ohne Selbstbehalt (Kodex Ziffer 3.8 Sätze 4 und 5). Die Directors & Officers Versicherung wird innerhalb der gesetzlichen Frist an die Anforderungen der Ziffer 3.8 zum Selbstbehalt angepasst werden.
  • Die Satzung legt für die Mitglieder des Aufsichtsrats nur eine feste, keine erfolgsorientierte Vergütung fest. Bei der Vergütung werden der Vorsitz und die Mitgliedschaft in Ausschüssen des Aufsichtsrates nicht berücksichtigt (Kodex Ziffer 5.4.6 Sätze 3 und 4) Die Deutsche Wohnen AG hält eine feste Aufsichtsratsvergütung im Hinblick auf die überwachende Funktion des Aufsichtsrats für vorzugswürdig, um die erforderliche unabhängige Kontrollfunktion des Aufsichtsrats zu gewährleisten. Der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex, bei der Aufsichtsratsvergütung die Mitgliedschaft und den Vorsitz in Ausschüssen des Aufsichtsrats zu berücksichtigen, wird nicht gefolgt, da die Übernahme dieser Aufgaben mit der bestehenden Vergütung nach Ansicht der Gesellschaft ausreichend abgegolten ist.
  • Der Konzerabschluss und die Zwischenberichte sind innerhalb der gesetzlich geregelten Fristen öffentlich zugänglich und nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende bzw. nicht binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums (Kodex Ziffer 7.1.2 Satz 4). Aufgrund der erforderlichen zeitlichen Abläufe für eine sorgfältige Erstellung von Abschlüssen und Unternehmensberichten sind frühere Veröffentlichungstermine nicht möglich.“

Frankfurt am Main, im März 2010

Der Vorstand
Der Aufsichtsrat