Turbulentes Börsenjahr 2009

Die Aktie der Deutsche Wohnen AG hat sich im Geschäftsjahr 2009 insgesamt positiv entwickelt und im Kurs um 29 % zugelegt. Die Marktkapitalisierung betrug am Jahresende EUR 548 Mio.

Das Börsenjahr 2009 war von starken Turbulenzen geprägt. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise sorgte in den ersten beiden Monaten für weitere Abschwünge an den weltweiten Aktienmärkten. Als Folge umfassender Konjunkturprogramme und der damit verbundenen Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur setzte Mitte März jedoch allmählich eine Besserung ein. Vor allem im April und Juli 2009 legten die Aktienkurse weltweit deutlich zu.

Der deutsche Leitindex DAX markierte am 6. März mit 3.666 Punkten seinen niedrigsten Stand in der Finanzkrise. Seit seinem Höchststand Mitte 2007 mit 8.105 Punkten hatte er mehr als die Hälfte verloren. Doch Ende Dezember 2009 überschritt er wieder die Marke von 6.000 Punkten – ein Plus von mehr als 60 %. Für das Gesamtjahr ergibt sich mit letztlich 5.957 Punkten zum 31. Dezember 2009 ein Anstieg von 20 %. Und auch die anderen Indizes konnten deutlich zulegen: Der MDAX gewann 30 % an Wert, der SDAX 25 %.

Von der allgemeinen Erholung profitierten auch die Immobilienwerte: Der EPRA Europe Index, der zum 31. Dezember 2009 79 europäische Unternehmen beinhaltete, wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr um 22 %. Damit kam er jedoch noch nicht wieder an das Niveau heran, auf dem er sich vor der US-Immobilienkrise befunden hatte. Der deutsche Subindex EPRA Germany gewann 2009 rund 7 % an Wert, nachdem er 2008 noch 55 % verloren hatte.

Verlauf